Was hilft wirklich gegen Parodontitis? Ein Leitfaden
Parodontitis ist heilbar – aber nicht mit einer Tube Zahnpasta allein. Wer wirklich etwas verändern will, braucht einen klaren Plan. Dieser Leitfaden zeigt, was die Wissenschaft empfiehlt.
Schritt 1: Diagnose ernst nehmen
Viele Menschen wissen nicht, dass sie Parodontitis haben. Erste Anzeichen wie Zahnfleischbluten werden ignoriert oder als normal abgetan. Sie sind es nicht. Wer regelmäßig blutendes Zahnfleisch bemerkt, sollte zeitnah einen Zahnarzt aufsuchen.
Schritt 2: Professionelle Zahnreinigung (PZR)
Die PZR entfernt Zahnstein und Beläge, die mit der Zahnbürste nicht erreichbar sind. Bei aktiver Parodontitis ist sie der erste und wichtigste Schritt – ohne sie verpufft jede häusliche Pflege.
Schritt 3: Die richtige Putztechnik
Die modifizierte Bass-Technik gilt als Goldstandard bei Parodontitis: Bürste im 45-Grad-Winkel zum Zahnfleischrand ansetzen, kleine kreisende Bewegungen, sanfter Druck. Zweimal täglich, mindestens zwei Minuten.
Schritt 4: Interdentalpflege – täglich, nicht optional
Zahnseide oder Interdentalbürsten entfernen Bakterien aus den Zahnzwischenräumen – dort, wo Parodontitis beginnt. Wer das überspringt, putzt nur 60 % seiner Zahnoberächen.
Schritt 5: Die richtige Zahnpasta
Keine aggressiven Schleifmittel, keine Inhaltsstoffe, die das Mundmikrobiom stören. Bei Beit haben wir die Formel speziell so entwickelt, dass sie das Zahnfleisch unterstützt, ohne es zu reizen. Mit marokkanischer Lavaerde, Kaolin, Myrrhe, Schafgarbe, Kamille und Rotklee
Schritt 6: Regelmäßige Kontrolle
Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Auch nach erfolgreicher Behandlung sind regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt entscheidend – mindestens alle 3–6 Monate.