Ihr Zahnfleisch redet mit Ihrem Herzen: Warum ein bisschen Blut beim Zähneputzen keine Kleinigkeit ist.
NEU ERSCHIENEN IM PARACELSUS MAGAZIN
Ihr Zahnfleisch redet mit Ihrem Herzen
Warum ein bisschen Blut beim Zähneputzen keine Kleinigkeit ist.
Betreffzeile: „Ihr Zahnfleisch redet mit Ihrem Herzen“ – neu erschienen im Paracelsus Magazin
Liebe Leserin, lieber Leser,
ich freue mich, Ihnen mitteilen zu dürfen: In der aktuellen Ausgabe des Paracelsus Magazins ist mein neuer Fachartikel erschienen. Weil das Thema so viele Menschen betrifft, teile ich hier die wichtigsten Auszüge mit Ihnen – als kleines Dankeschön an alle, die mir folgen.
Warum ein bisschen Blut keine Kleinigkeit ist
In meinem Artikel schreibe ich:
„Entzündliche Erkrankungen des Zahnhalteapparats (Parodontitis) und deren ‚milde Form‘ Gingivitis können in enger Verbindung mit verschiedenen allgemeinmedizinischen Beschwerden stehen, was weitreichende Folgen für die Gesamtgesundheit des Körpers nach sich ziehen kann.“
Das Tückische daran: In Deutschland hat inzwischen jeder Zweite ab dem 40. Lebensjahr eine Zahnfleischentzündung, Tendenz steigend. Wir sprechen bereits von einer Volkskrankheit – doch die meisten Betroffenen wissen gar nichts davon.
Der Mund als Spiegel des Körpers
Was viele überrascht: Eine chronische Entzündung im Mund bleibt selten dort. Wissenschaftliche Studien bringen Parodontitis mit einer ganzen Reihe von Erkrankungen in Verbindung – darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, rheumatoide Arthritis, Schwangerschaftskomplikationen und sogar die Alzheimer-Krankheit.
Zum Herzen schreibe ich im Artikel:
„Anhand der aktuellen Datenlage wird heute geschätzt, dass Parodontalprobleme das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung um durchschnittlich 10–15 % erhöhen.“
Und beim Diabetes gilt: Die Beziehung geht in beide Richtungen. Parodontitis kann die Blutzuckereinstellung erschweren – und umgekehrt erhöht ein schlecht eingestellter Diabetes das Risiko für Parodontitis.
Kleiner Selbst-Check für zu Hause
Einige Zeichen können Sie selbst im Spiegel prüfen:
● Farbe: Gesundes Zahnfleisch ist zartrosa. Rötung oder bläuliche Verfärbung sind nicht normal.
● Oberfläche: Gesund wirkt sie leicht rau, wie eine Apfelsinenschale. Glatt und glänzend spricht für eine Entzündung.
● Geruch & Geschmack: Mundgeruch oder ein merkwürdiger Geschmack sind oft ein Zeichen bakterieller Abbauprodukte.
Die gute Nachricht: Sie können viel selbst tun
Als Zahnärztin und Heilpraktikerin schaue ich immer auf den ganzen Menschen. Im Artikel zeige ich, welche naturheilkundlichen Wege dabei helfen:
● Die richtigen Nährstoffe: Vitamin A, C, D, E und K2 in Kombination gelten als besonders wirksam; dazu Omega-3-Fettsäuren und Coenzym Q10, die Entzündungen hemmen und das Gewebe schützen.
● Eine basische, pflanzenbetonte Ernährung: viel Gemüse, Salat, Nüsse und Samen – und deutlich weniger Zucker. Das senkt Entzündungswerte spürbar.
● Natürliche Helfer: Mundspülungen mit Salbei oder Rosmarin, ätherische Öle oder das traditionelle Ölziehen zur Reinigung des Mundraums.
Mein Fazit aus dem Artikel:
„Erkennbare Veränderungen im Mundraum dürfen nicht nur als lokales Phänomen gelten, sondern sie müssen in einem größeren gesundheitlichen Kontext gesehen werden.“
Genau deshalb liegt mir dieses Thema so am Herzen – und deshalb habe ich es für das Paracelsus Magazin aufbereitet, eines der etablierten Fachmagazine für Naturheilkunde. Ich freue mich sehr, dort als Autorin vertreten zu sein.
Sie erkennen sich wieder?
Wenn Sie das eine oder andere Zeichen bei sich bemerken – Zahnfleischbluten, ein komischer Geschmack, empfindliches Zahnfleisch –, dann nehmen Sie es ernst. Der erste Schritt ist immer das Hinschauen. Und dabei begleite ich Sie gern, ganzheitlich und mit Blick auf Ihre gesamte Gesundheit.
Herzlichst,
Dr. med. dent. Anja Geisler, M.Sc.
Zahnärztin · Heilpraktikerin · Gutachterin